


Ursprünglich unter dem einfachen Arbeitstitel "Aaron und Tamara" in einer ersten Fassung geschrieben, erlebte der Roman dieses Jahr ein "Update", bevor er veröffentlicht werden konnte. Die politischen Ereignisse in den USA erforderten, dass die komplette Story umgeschrieben wurde. Die drastischen Veränderungen, vor allem in Bezug auf die LGTBQIA+ - Community, mussten darin nun verarbeitet werden. Während die erste Fassung noch zu Zeiten entstand, wo gewisse radikale Kräfte nicht am Werk waren, musste die zweite Version dem Anspruch genügen, das aktuelle und (künftige?) Bild in den USA korrekt darzustellen. Die meisten Fakten wurden recherchiert, nur ein paar Gedanken zwei bis drei Jahre in die Zukunft reflektiert. In erster Linie geht es darum, den Ungehörten eine Stimme in Form der beiden Protagonisten Aaron und seiner Transfrau Tamara sowie deren vielen Freunden zu geben. Die Foundation steht symbolisch dafür, dass die queere Community in diesen unsicheren Zeiten eine starke Lobby braucht.
Wie auch bei den anderen Projekten möchte ich meinen Dank an Hari Patz als unerschütterlichen Fels in der Brandung nicht unerwähnt lassen. Sowohl Cover-Design, Umsetzung wie auch die Bebilderung der einzelnen Kapitel stammen aus seiner kreativen Hand.
Buchvorstellung bei:
Persönliche Liebesgeschichte und politische Dystopie
Ein queeres Paar kämpft gegen den Rollback in den USA
Der neue Roman "Transinternetwork Foundation – Die Geschichte von Aaron und Tamara" von Tom Real ist eine Mischung aus Liebesgeschichte, Gesellschaftsroman und Warnung vor einer Entwicklung, die längst nicht mehr rein fiktional wirkt.

Leseprobe Kapitel 1 und 2
Demnächst . . .

Nate, der in einer typisch evangelikalen Gemeinde in den USA bei seinem älteren Bruder Sidney aufwächst, ist anders. Er trägt gerne Kleider und Röcke. Doch Mitschüler wie Bewohner machen ihm deshalb das Leben zur Hölle. Nur sein Patenonkel Adam hält zu ihm und holt ihn für ein paar Wochen zu sich. Dort lernt er Samantha, eine Therapeutin kennen, die in einer Fachklinik für queere Menschen arbeitet. Sie erkennt schnell: Nate ist inter. Der Junge, der nie einer war, nimmt diese Identität für sich an und nennt sich nun Nalanee. Ihr neues Zuhause ist ein Paradies – überall Toleranz, Akzeptanz und ein friedliches Miteinander. Doch eines Tages fordert Nalanees großer Bruder mit Hilfe staatlicher Gewalt, dass sie zurückkehrt. Und ein schrecklicher Vorfall gefährdet alles, was das Mädchen bis dahin erreicht hat.



